Unsere Operationstechniken

Im Rheinischen Kontinenz- und Beckenbodenzentrum können wir Ihnen folgende Operationstechniken anbieten.

  • Sacrale Neuromodulation (Blasenschrittmacher)
    Die sacrale Neuromodulation ist ein Verfahren, welches bei komplexen Blasenfunktionsstörungen, die nicht mit konservativen Behandlungs-methoden in den Griff zu bekommen sind, zum Einsatz kommt.
  • Bänder für den Mann (AMS-Advance / Argus T)
    Seit einigen Jahren besteht auch bei Männern die Möglichkeit, bei einer Belastungsinkontinenz, d.h. dem unfreiwilligen Urinverlust beim Husten, Niesen und körperlicher Aktivität, durch die Einlage eines Kunststoffbandes unter die Harnröhre die Kontinenz wiederherzustellen.
  • Bänder für die Frau (TVT)
    Bereits seit Mitte der 90er Jahre wird diese sehr schonende Methode erfolgreich zur Behandlungen von Frauen eingesetzt. Hierbei legen die Spezialisten ein Netzband spannungsfrei unter die Harnröhre, um bei der Druckerhöhung im Bauchraum durch Husten oder Bewegung ein Widerlager zu schaffen.
  • Botulinum Toxin A
    Botulinum Toxin A ist ein natürlich vorkommendes Bakterieneiweiss. Es wird in einer kurzen Narkose im Rahmen einer Blasenspiegelung in den Blasenmuskel gespritzt und dämpft aufgrund seiner lähmenden Wirkung die Aktivität des Blasenmuskels.
  • Künstlicher Harnblasenschließmuskel (Sphinkter)
    Bei manchen Formen der Harninkontinenz wird der Einsatz eines künstlichen Schließmuskels empfohlen.
  • Plastische Beckenbodenrekonstruktion u.a. durch Netzimplantation
  • Descensuschirurgie (Senkungsoperation) mit und ohne Gebärmutter